Wegweisende neue Vorschriften für das Normenwesen

Die Novelle des ETG 1992 wurde am 18. Jänner 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Die Novelle enthält Anpassungen an das Normengesetz und betrifft insbesondere folgende Bereiche:

 

  • Begriffsbestimmungen (elektrotechnische Normung, nationale elektrotechnische Norm, Elektrotechnische Normungsorganisation, Österreichische Normungsstrategie, elektrotechnisches Referenzdokument);

  • Bestandschutz bestehender elektrischer Anlagen und elektrischer Betriebsmittel und Übergangsregelung (§§ 4 und 5 ETG);

  • Vorschriften im Zusammenhang mit Änderungen oder Erweiterungen an bestehenden elektrischen Anlagen oder elektrischen Betriebsmitteln (§ 6 ETG);

  • Ausnahmebewilligungen von der Anwendung einzelner verbindlicher elektrotechnischer Normen oder verbindlicher elektrotechnischer Referenzdokumente (§ 11 ETG);

  • Änderungen beim Elektrotechnischen Beirat (§ 16 ETG);

  • Elektrotechnischen Normungsorganisation (§§ 16a und 16b ETG);

  • Grundsätze der elektrotechnischen Normungsarbeit (§ 16c ETG);

  • Er- oder Überarbeitung rein österreichischer elektrotechnischer Normen (§ 16d ETG);

  • Zugang zu elektrotechnischen Normen und deren Veröffentlichung (§ 16f ETG);

  • Verbindlicherklärung rein österreichischer elektrotechnischer Normen (§ 16g ETG);

  • Vorschriften für die elektrotechnische Normungsorganisation (§§ 16h, 16i, 16j, 16k, 16l ETG).

Es ist nicht nur gelungen, dass fachlich-technische Anregungen der österreichischen Elektrotechniker und -innen in der gegenständlichen Novelle Berücksichtigung gefunden haben, sondern auch, dass ein seit 1992 der Bundesinnung zugestandener Sitz im Elektrotechnischen Beirat bei gleichzeitiger Reduzierung um 11 Sitze erhalten bleiben konnte. Damit ist sichergestellt, dass die Bundesinnung bei der Beratung und Unterstützung der Bundesregierung und der elektrotechnischen Normungsorganisation in allen Angelegenheiten des elektrotechnischen Normenwesens sowie zur Beratung des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft bei der Vollziehung des Elektrotechnikgesetzes im Sinne ihrer Mitglieder weiterhin eine Stimme besitzt.   

Bundesgesetzblatt: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2017_I_27/BGBLA_2017_I_27.pdf

Elektrotechnikgesetz (Stand 24.1.2017:
https://www.ris.bka.gv.at/geltendeFassung.wxe?Abfrage=bundesnormen&gesetzesnummer=10012241

 


Strompreiszonen-Kompromiss

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Die Trennung der gemeinsamen Preiszone zwischen Österreich und Deutschland wird zwar erst am 1. Oktober 2018 Realität. Aber schon jetzt sind Entwicklungen absehbar, die Marktteilnehmer und Kunden in Österreich betreffen.
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Präsidentenwechsel …

Peter Seibert (links) übergab das Zepter der LTG an Rudolf Hornischer.
Passend: Am »präsidialen« Thomas Klestil Platz 14, in den Räumlichkeiten von Wien Energie, löste Rudolf Hornischer Peter Seibert an der Spitze der Lichttechnischen Gesellschaft Österreich (LTG) ab.
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Niemand will umsonst Geld ausgeben, erst recht nicht, wenn es um alltägliche Dinge wie Gas oder Strom geht. Doch wie steht es um die Heizkosten? Welche Gründe gibt es für zu hohe Kosten und was tut die Bevölkerung dagegen? Diesen und weiteren Fragen ist eine repräsentative OnePoll-Umfrage im Auftrag von reichelt elektronik auf den Grund gegangen.
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Nur 6 % der Bauunternehmen verwenden digitale Planungsinstrumente

Ziel von »Chefsache Industrie 4.0«  ist es, das Thema »Industrie 4.0« bzw. »Internet der Dinge« (IoT) in Österreich noch stärker zu einer »Chefsache« zu machen, also den entsprechenden Informationsaustausch auf Geschäftsführerebene anzuregen und zu erleichtern. v.l.n.r.: Rudolf Melzer (Melzer PR Group) mit Oliver Edinger (Software AG), Elisabetta Castiglioni (A1 Digital), Gerald Friedberger (Software AG) und Francis Cepero (A1 Digital). (Copyright: Melzer PR Group)
„Für die Maschinenindustrie, die Baubranche und auch andere mittelständische Unternehmen ist die Digitalisierung der aktuell wichtigste Treiber von Wachstum, Innovation und Produktivität. Im Wettrennen um die Datenhoheit ist ein hohes Innovationstempo gefordert“, betonte Dr. Elisabetta Castiglioni, CEO von A1 Digital International, im Rahmen der 15. Ausgabe des von Fraunhofer Austria, Capgemini, NTT Data sowie Melzer PR initiierten Executive Formats »Chefsache Industrie 4.0« in Wien.
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Graz unter Strom

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Neuer 110-kV-Kabelring: Rückgrat der Energieversorgung in der Landeshauptstadt bis zum Jahr 2070, 15 Jahre Bauzeit, 70 Millionen Euro Investition. Die Bevölkerung und die Wirtschaft im Großraum Graz wachsen enorm. Trotz erfolgreicher Energieeffizienzmaßnahmen steigt damit auch der Strombedarf.
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Auf Augenhöhe mit dem Stromversorger

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E-Wirtschaft auf dem Weg in die digitalisierte Zukunft

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Österreichs E-Wirtschaft ist in vielen Bereichen Vorreiter für die smarte, digitale und erneuerbare Energiezukunft. Deutlich belegt dies der Forschungsbericht 2017, den Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie im Rahmen eines Trendforums von Oesterreichs Energie vorstellte, das innovative Schwerpunktsetzungen der Branche thematisierte.
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