Jährlich 150.000 entsendete Arbeitskräfte - Staat verliert über 980 Millionen Euro an Steuern plus Anfall von 530 Millionen Euro mehr Arbeitslosengeld

Unternehmen mit Sitz im Europäischen Wirtschaftsraum entsenden jeden Tag Arbeitskräfte nach Österreich, um hier Dienstleistungen zu verrichten. Der Staat Österreich verliert dadurch Einnahmen von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Den Betrieben entgehen Umsätze in Milliardenhöhe. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Arbeitsplätzen sind dadurch gefährdet, Branchen sterben und insbesondere Kleinbetriebe im Gewerbe und Handwerk müssen deswegen zusperren. Während die Länder, aus denen Arbeitnehmer nach Österreich entsendet werden, von Wettbewerbsvorteilen profitieren.

Eine neue Studie der KMU-Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammern zeigt deutlich die gravierenden Auswirkungen von entsendeten Arbeitskräften nach Österreich:

  • Österreichischen Betrieben – hauptsächlich im Gewerbe und Handwerk - entgehen rund 4,4 Milliarden an Umsätzen.
  • Dem Staat Österreich entgehen 983 Millionen Euro an Steuern und Abgaben.
  • Arbeitsplätze in Österreich sind dadurch gefährdet. Österreichische Arbeitskräfte werden von ausländischen ersetzt. Darum muss Österreich 535 Millionen Euro mehr Arbeitslosengeld bezahlen.
  • Andere EU-Länder haben eklatant geringere Lohnnebenkosten als Österreich. Die österreichischen Unternehmen haben daher einen klaren Wettbewerbsnachteil. Sie können mit den Dumpingpreisen nicht mithalten.
  • Jährlich werden rund 150.000 Arbeitskräfte entsendet, davon rund ein Viertel nach Wien. Das bedeutet den Verlust von 1 Milliarde Euro an Umsätzen allein in Wien.

Die Sozialpartnerallianz von Mag. (FH) Maria Smodics-Neumann (Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk, WKW), Abg. z. NR Josef Muchitsch (Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz) und TechnR Ing. Josef Witke (Spartenobfrau-Stellvertreter Gewerbe und Handwerk Wien, Bundesinnungsmeister und Landesinnungsmeister der Elektrotechniker) tritt gemeinsam für faire Rahmenbedingungen im Rahmen der Dienstleistungsverkehrsfreiheit für alle in Österreich tätigen Unternehmen ein.

 

Eckpunkte aus der Studie

 


Jetzt Spannung ohne Messleitungen messen!

Die neuen Elektrotester Fluke T6-600 und T6-1000 mit FieldSense-Technologie messen die Spannung auf die gleiche Weise wie den Strom, ohne dass Messleitungen mit spannungsführenden Teilen kontaktiert werden müssen. (Bild: Fluke)
Mit dem neuen T6 Elektrotester von Fluke können Messungen nun in engen Anschlusskästen, Leitungen mit unzugänglichen Anschlüssen, ganz ohne die Verwendung von Messleitungen durchgeführt werden und es kann kontaktlos am freiliegenden Leiter gemessen werden.
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e2m und Savon Voima kündigen VKW-Technologiepartnerschaft an

Partner, die einander ergänzen: Sevastos Kavanozis, Geschäftsführer für Internationale Märkte bei der e2m, Arto Sutinen, CEO der Savon Voima Gruppe, und Andreas Keil, Geschäftsführer und Gründer der e2m (vordere Reihe, von links). (Quelle: obs/Energy2market GmbH)
Zusammen mit der Energy2market GmbH (e2m) wird die Savon Voima Oyj ein auf den finnischen Markt zugeschnittenes Virtuelles Kraftwerk (VKW) realisieren. Savon Voima ist einer der größten Anbieter von Energiedienstleistungen in Finnland. Die am 11.10. besiegelte Partnerschaft verschafft flexiblen Erzeugern und Verbrauchern in Finnland Zugang zu den Ausgleichs- und Regelenergiemärkten.
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Siedle Basic in der Praxis

Elektromeister Arnold Fehrmann aus Kiel hat mit der Audio-Innenstation Siedle Basic eine große Renovierungsausschreibung gewonnen. Basic bietet auch im Bestandsbau viele Vorteile. (Bild: S. Siedle & Söhne)
Siedle Basic setzt einen neuen Standard im Einstiegssegment für Innenstationen: Die neue Designlinie ist laut Siedle preisgünstig, einfach zu bedienen und zu verarbeiten – und kommt auch bei großen Ausschreibungen sehr gut an.
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60 Jahre Kelag Lehrlingsschule

Die Lehrlingsschule in St.Veit feiert ihr 60 jähriges Jubiläum. Bild: Fotolia
In den vergangenen 60 Jahren absolvierten in der Lehrlingsschule in St. Veit an der Glan rund 1.500 junge Herren und auch einige Damen die Ausbildung zum Elektrotechniker/zur Elektrotechnikerin. In der Lehrlingsschule unterrichten Fachkräfte der Kelag die jungen Menschen in der Werkstätte und in den Laboren. Lehrer der Fachberufsschule St. Veit an der Glan unterrichten die Lehrlinge in den allgemeinen Fächern.
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Batterien aus Schrott

Kish-Graphit aus der Stahlherstellung werden als Rohstoff für billigere Batterien verwendet. Bild:EMPA/ETH Zürich
Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben zusammen mit Experten der ETH Zürich Ansätze entdeckt, wie sich Batterien aus Abfall-Graphit und Schrott-Metallen herstellen lassen. Dazu stellen die Wissenschaftler das Prinzip des Lithium-Ionen-Akkus auf den Kopf. Ein mögliches Endprodukt hätte den Entwicklern zufolge das Potenzial, wirklich preisgünstig zu und langlebig zu sein – darauf weisen jedenfalls erste Experimente hin.
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Elfte Ausgabe des »HTL-Oscars«

Eine Teilnahme am Technik fürs Leben-Preis von Bosch gilt für HTL-Maturantinnen und -Maturanten als Karrieresprungbrett. Die Anmeldephase für den HTL-Abschlussjahrgang 2017/18 läuft noch bis 30. November 2017. (Fotocredit: Robert Bosch AG/Christian Husar)
Österreichs Nachwuchstechniker im HTL-Abschlussjahrgang 2018 haben noch bis zum 30. November 2017 die Möglichkeit, ihre HTL-Diplomarbeitsprojekte zum elften Technik fürs Leben-Preis der Bosch-Gruppe Österreich anzumelden. Die Technik-Talente hinter den künftigen Siegerprojekten werden mit der Auszeichnung und einem sechsmonatigen Praktikum bei Bosch auf einem idealen Sprungbrett in die Berufswelt starten.
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Zumtobel Group schafft ein gemeinsames Werk am Standort Dornbirn

Die Zumtobel Group richtet Leuchtenwerk am Hauptquartier Dornbirn als Leitwerk für Effizienz und Zukunftstechnologie innerhalb des Konzerns aus. (Bild: Fotolia)
Die Zumtobel Group setzt eine weitere Maßnahme zur Optimierung ihres Produktionsnetzwerks und zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Dazu werden zum einen die beiden Produktionswerke in Dornbirn zusammengefasst. An seinem Stammsitz fokussiert sich das Unternehmen künftig auf die Produktion von Leuchten. Gleichzeitig findet ein schrittweiser Transfer der Tridonic Produktionsanlagen an den neuen Standort der Gruppe in Niš, Serbien, statt.
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