Das richtige Blitzschutzsystem für alle Dachaufbauten!

In den letzten Jahren hat sich auf dem Fachgebiet von Erdung und Blitzschutz sehr viel getan. Das Anforderungsprofil an die Gebäude– und Haustechnik hat sich immens weiterentwickelt.
Dieser Umstand führte dazu, dass auch auf der Normenseite reagiert werden musste. Der Arbeitsausschuss Erdung und Blitzschutz der Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker hat sich zum Ziel gesetzt das richtige Blitzschutzsystem für Dachaufbauten zu thematisieren.

Nicht selten kommt es vor, dass nachträglich Antennen, Photovoltaikanlagen, Klimageräte und Seilsicherungsmaßnahmen usw. auf der Dachfläche montiert werden, die das Einschlags- und Schadensrisiko erhöhen. Die normgerechte Schutzwirkung durch das bestehende äußere Blitzschutzsystem wird so meist verletzt. Es kann auch sein, dass erst durch neue Dachaufbauten überhaupt eine Blitzschutzanlage nötig wird!
 

Einbindung eines Windmessers in das bestehende Blitzschutzsystem:
Links direkter Anschluss- falsch! Rechts distanzierter Fangschutz- richtig!

 

Teilweise sorgt nicht eine Blitzschutzfachkraft für die Einbindung, sondern wird diese durch die Errichterfirma der nachträglichen Dachaufbauten hergestellt – manchmal zu wenig bedenkend, dass dieser Anschluss möglicherweise nicht normgerecht ist und damit eine Haftung im Schadensfall mit sich bringt.

Entscheidend ist, ob sich das Risiko für das Gebäude und dessen Nutzung durch die nachträglich montierten Dachaufbauten ändert! Erst im Wissen über die anzuwendende Norm können wir die entsprechenden Maßnahmen festlegen.

Die Blitzschutzfachkraft berät als Partner ob eine wesentliche Änderung in Bezug auf das Blitzschutzsystem vorliegt und unterstützt bei der Umsetzung.

 

Die Arbeitsgruppe Erdung und Blitzschutz versucht seit 2 Jahren zu überzeugen, dass gute Erdungs- und Blitzschutzsysteme die Basis für eine sichere und störungsfreie technische Nutzung darstellen.

 


Der Feed konnte nicht gefunden werden!