Der modulare Weg zum Elektrotechniker

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zusätzlich

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Grundmodul

Dieser erste Ausbildungsabschnitt dauert 2 Jahre und ist für alle Lehrlinge im
Modullehrberuf Elektrotechnik gleich. Hier werden die Kernkompetenzen der
Elektrotechnik vermittelt, die später im gewählten Haupt- bzw. Spezialmodul vertieft
werden.

Hauptmodul

Welches Hauptmodul gewählt wird, ist ganz den speziellen Interessen überlassen.
Dieser Abschnitt dauert 1,5 Jahre. Anschließend kann man gleich zur Lehrab-
schlussprüfung antreten oder ein Spezialmodul belegen. Weiters besteht die Mög-
lichkeit, zwei Hauptmodule zu absolvieren; diese Ausbildung dauert dann aber
insgesamt 2 Jahre. Z.B. ist die Absolvierung des Moduls Automatisierungs- u.
Prozessleittechnik nach den Modulen Energietechnik oder Elektro- u. Gebäude-
technik möglich. Nachstehend die Hauptmodule im Detail:

 

ELEKTRO- UND GEBÄUDETECHNIK

Der klassische Elektrotechniker. Der Schwerpunkt liegt im Errichten, Inbetrieb-
nehmen, Instandhalten, Warten und Reparieren von Systemen der elektrischen
Gebäudetechnik sowie von elektrischen Maschinen, Geräten und Anlagen.

 

ENERGIETECHNIK

Dieser Bereich wird vorwiegend von Elektroversorgungsunternehmen (z.B. WIENER
NETZE) ausgebildet. Energietechniker sorgen dafür, dass Anlagen zur Energieer-
zeugung, -übertragung und -verteilung sowie elektrische Maschinen und Geräte ein-
wandfrei funktionieren.

 

ANLAGEN- UND BETRIEBSTECHNIK

Der Industrieberuf. In diesem vielseitigen Hauptmodul wird hauptsächlich im Be-
reich Montage, Prüfung, Inbetriebnahme, Steuerung, Wartung und Reparatur von
elektrischen Maschinen und industriellen bzw. betriebsspezifischen Anlagen
gearbeitet.

 

AUTOMATISIERUNGS- UND PROZESSLEITTECHNIK

In der industriellen Fertigung läuft heute vieles teil- oder vollautomatisch ab. Dazu
braucht es Fachkräfte, die diese Automatisierungs- und Prozessleitsysteme von
Industrieanlagen montieren, überwachen, optimieren und warten.

 

SPEZIALMODULE

Besonders Wissbegierige entscheiden sich für eine vierjährige Lehrzeit und ab-
solvieren zusätzlich zum Hauptmodul ein Spezialmodul. In nur einem halben Jahr
kann so zusätzlich ein ganz spezielles Know-how in der bevorzugten Fachrichtung
erworben werden. Bei der Kombination von Haupt- und Spezialmodulen sind nur
bestimmte Kombinationen wählbar. Z.B.: Eisenbahnelektrotechnik ist nur nach
Elektro- u. Gebäudetechnik, Energietechnik und Anlagen- u. Betriebstechnik möglich.

 

GEBÄUDELEITTECHNIK

Firmen aus dem Gewerbe und Handwerk: Gebäudeleittechnikerlnnen sind
Spezilistinnen für das Errichten, Programmieren, Parametrieren, lnbetriebnehmen,
Prüfen, lnstandhalten, Warten und Reparieren von Gebäudeleitsystemen in Wohn-
und Bürohäusern.

 

GEBÄUDETECHNIK-SERVICE

Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk: Hier erlernt man als Servicetechniker
alles über das Bedienen und Warten von Gebäudeleitsystemen sowie über das
einfache lnstandhalten von Anlagen und Geräten der Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik.

 

SICHERHEITSANLAGENTECHNIK

Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk: In diesem Modul erlernt man das Er-
richten, Programmieren, Parametrieren, lnbetriebnehmen, Prüfen und Warten von
Einbruchmeldeanlagen, Funk- und Hybridsystemen, Zutrittskontrollanlagen, Video-
überwachungsanlagen und Brandmeldeanlagen.

 

ERNEUERBARE ENERGIEN

Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk: Hier stehen umweltfreundliche Energien
wie z.B. Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft im Mittelpunkt. Man erlernt, wie Anlagen
für erneuerbare Energien richtig geplant und dimensioniert werden, speziell das
Errichten, lnbetriebnehmen, Prüfen und Warten dieser Anlagen.

 

NETZWERK- UND KOMMUNIKATIONSTECHNIK

Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk: Das Spezialmodul für Kommunikations-
Profis, die alles über das Errichten, lnbetriebnehmen, Prüfen und Warten von
Netzwerk- und Kommunikationsanlagen wissen wollen.

 

EISENBAHN-SPEZIALMODULE

Eisenbahnunternehmen: Unternehmen wie z.B. die ÖBB haben großen Bedarf a
qualifizierten Fachleuten für die verschiedensten Bahnberufe, die in 6 Spezia
modulen erlernt werden können. Mit dieser fundierten Ausbildung ist man abe
auch in anderen Branchen als Spitzenkraft heiß begehrt.

 

Der Berufsweg mit Zukunft

Die Lehre ist keine Einbahnstraße. Mit der Befähigungsprüfung steht der Weg ins
Unternehmertum und damit in die Selbständigkeit offen, wer ist schon nicht gerne
sein eigener Herr – aber auch eine Unikarriere über die Berufsreifeprüfung ist
möglich!

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Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Landesinnung der Elektro-,
Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker

oder unter

www.lehrvertrag.at
www.lehre-foerdern.at