Änderungen bei Dachaufbauten - wer trägt das Risiko?

 

Das richtige Blitzschutzsystem für alle Dachaufbauten!

In den letzten Jahren hat sich auf dem Fachgebiet von Erdung und Blitzschutz sehr viel getan. Das Anforderungsprofil an die Gebäude– und Haustechnik hat sich immens weiterentwickelt.
Dieser Umstand führte dazu, dass auch auf der Normenseite reagiert werden musste. Der Arbeitsausschuss Erdung und Blitzschutz der Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker hat sich zum Ziel gesetzt das richtige Blitzschutzsystem für Dachaufbauten zu thematisieren.

Nicht selten kommt es vor, dass nachträglich Antennen, Photovoltaikanlagen, Klimageräte und Seilsicherungsmaßnahmen usw. auf der Dachfläche montiert werden, die das Einschlags- und Schadensrisiko erhöhen. Die normgerechte Schutzwirkung durch das bestehende äußere Blitzschutzsystem wird so meist verletzt. Es kann auch sein, dass erst durch neue Dachaufbauten überhaupt eine Blitzschutzanlage nötig wird!
 

Einbindung eines Windmessers in das bestehende Blitzschutzsystem:
Links direkter Anschluss- falsch! Rechts distanzierter Fangschutz- richtig!

 

Teilweise sorgt nicht eine Blitzschutzfachkraft für die Einbindung, sondern wird diese durch die Errichterfirma der nachträglichen Dachaufbauten hergestellt – manchmal zu wenig bedenkend, dass dieser Anschluss möglicherweise nicht normgerecht ist und damit eine Haftung im Schadensfall mit sich bringt.

Entscheidend ist, ob sich das Risiko für das Gebäude und dessen Nutzung durch die nachträglich montierten Dachaufbauten ändert! Erst im Wissen über die anzuwendende Norm können wir die entsprechenden Maßnahmen festlegen.

Die Blitzschutzfachkraft berät als Partner ob eine wesentliche Änderung in Bezug auf das Blitzschutzsystem vorliegt und unterstützt bei der Umsetzung.

 

Die Arbeitsgruppe Erdung und Blitzschutz versucht seit 2 Jahren zu überzeugen, dass gute Erdungs- und Blitzschutzsysteme die Basis für eine sichere und störungsfreie technische Nutzung darstellen.

 

Die Bundesinnung trauert um ihren Mitstreiter Dr. Hans Kronberger

Am 14. Juli hat uns der Präsident von Photovoltaic Austria, Dr. Hans Kronberger, für immer verlassen. Für die Branche der Elektrotechniker war Hans Kronberger ein wichtiger Partner in Sachen Erneuerbare Energien. Ob Förderungen, Steuererleichterungen oder einfach nur dem sauberen Sonnenstrom eine kräftige Stimme geben, mit ihm wurden so manche Projekte auf den Weg gebracht, die die öffentliche Meinung und den Markt wesentlich verändert und nachhaltige positive Auswirkungen für die Installation von Photovoltaik-Anlagen und damit auch für die heimischen Elektrotechniker gebracht haben.

Was Hans Kronberger auszeichnete, war sein unermüdlicher Eifer, um die Sache der Erneuerbaren Energien voranzubringen. Dabei ging es ihm aber immer um die Sache, allfällige persönliche Differenzen wurden hintangehalten. Dies zeigte sich durchaus auch in den Verhandlungen um die Ausrichtung des Bundesverbandes Photovoltaic Austria, die aber immer nur ein Ziel hatten: der solaren elektrischen Energie, die praktisch fast überall kostenlos zur Verfügung steht und nur genutzt werden muss, zum Durchbruch zu verhelfen.

Die Bundesinnung der Elektrotechniker wird Hans Kronberger vermissen und ihm stets ein ehrenvolles Andenken wahren.

Neue ÖVE-Richtlinie R 16 für Arbeiten unter Spannung

Sicherheit und Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer

  Die vorliegende Ausbildungsrichtlinie legt Mindestanforderungen für die Spezialausbildung für Arbeiten unter Spannung fest und gibt Arbeitgebern Hilfestellung bei der Umsetzung der entsprechenden Normen, wie der ÖVE/ÖNORM EN 50110-1, und der Einhaltung der Gesetzte, insbesondere dem Arbeitnehmerschutzgesetz.

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Cyber-Security-Hotline

Cybercrime-Notfallhilfe der WKO: Rasche Hilfe für betroffene Betriebe

Wenn Ihr Unternehmen Opfer einer Cyberattacke, eines Cybercrime Angriffs wurde, bekommen Sie österreichweit unter der Telefonnummer 0800 888 133 eine kostenlose Notfallhilfe.

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